Juli 4, 2008
Gedicht “Über einen Achttausender”
Posted by dharms under ungereimtes | Schlagworte: Berg, Gedichte |No Comments
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Ein Heiligenschein aus
Wallend-weißer Wolkenwatte
Krönt sein Haupt
Das umgeben von Zeit
Täglich seine Höhe wiederholt
Wo Fernweh zu Stein gefriert
Küssen seichte Nebelschwaden
Ihm zuweilen ehrfurchtsvoll den Fuß
Wie dankbare Untertanen -
Den Menschen aber ist er näher:
Auch sein Prometheus heißt Natur.
D.Harms




