gereimtes



Endlich stürmt die linke Spitze
Richtung gegnerisches Tor.
Das Publikum verlässt die Sitze
Denn es schnellt erregt empor

Sah es doch ein Foul im Strafraum
In der zwanzigsten Minute
Jetzt nur zu zehnt – das wär ein Alptraum
Stürmer wälzt sich in seinem Blute

Schieri kommt und schaut genauer
Zeigt gelb und danach Strafstoß an
Torwart dirigiert die Mauer
Weil er sonst nichts sehen kann

Eben noch am Boden liegend
Humpelt Stürmer Richtung Ball
Torwart greift, zur Seite fliegend
Doch er kommt zu schnell zu Fall.

Gefoulter Stürmer wird zum Tänzer
Der Jubel hat ihn wohl kuriert
Er rächte sich mit einem Schlenzer
Ins rechte obere Eck. Es führt

sein Team somit hauchdünn zur Pause
und geht beruhigt in die Kabinen…
Jedoch den endgültigen Sieg, den
Muss es sich erst noch verdienen.

Für den zurück liegenden Gegner
Ist es keineswegs zu spät…
Damit nun zurück ins Funkhaus
Melde mich, wenn´s weitergeht.

dh/mrz08

Ich tanze um das Licht herum
Ziehe Kreise durch die Zeit
Hab manch Geblendeten erfreut
Und blieb als Zeuge immer stumm

Bin auch vor Untergang gefeit
Mich wird es immer geben
Egal, ob morgen oder heut
Egal ob Tod, ob Leben

Zumindest solang´s Dinge gibt
Die man bei Licht betrachtet
Bin sozusagen ins Licht verliebt
Es wird von mir umnachtet

Wenn ihr nun meinen Namen kennt
Dann würde mich das freuen
Nur wenn vom Licht mich jemand trennt
Dann könnt er das bereuen.

D.Harms 

(Lösung : Der Schatten)

Verheißungsvolles Minenspiel
das schweigend Verse schreibt
ist manchem Scherz ein lohnend Ziel
das bittren Ernst vertreibt;
ist Sonnenlicht der Sympathie
das Liebende umfängt
und aufbegehrende Ironie,
die andere Menschen kränkt.

Ist aufgeschminkte Heiterkeit
um Sorgen fortzulügen
und Souvenir aus Dankbarkeit;
ist Triumph der Unverfrorenheit
wenn Intriganten siegen.

Umsonst gebahr der Geist das Wort,
das niemand je beachtet,
kaum ausgesprochen, schwimmt es fort -
für alle Zeit entmachtet.
Scheints Lächeln auch mal unbegründet:
Es tröstet, hilft verzeihn, verbindet,
kann Zuversicht und Hoffnung geben
und bringt Alltägliches zum Schweben.

D.Harms ©

Und auch heute war ich wieder etwas kreativ auf Arbeit und habe, während ich auf Kundenanrufe wartete, etwas in der Gegend herumgetextet… Der Text ist so simpel, dass er von Dieter Bohlen sein könnte, ich stelle ihn deshalb hier rein  zu freien Verfügung. Ähm, den Text. Versteht sich.

 

 

To get Love in my mind

 

I hope I´ll never arrive

At the end of my life

cause I wonna do so many things

Never want go away

I am happy each day

When I´m with you my heart sings

 

It tooks such a long time

To get Love in my mind

Wonna be with you night and day

Please get lucky with me

And wherever I see

Happiness comes all away.

 

I hope I´ll never arrive

At the end of my life

cause I wonna do so many things

Never want go away

I am happy each day

When I´m with you my heart sings

Depri-Rap

 

Dämonen wohnen

bei Millionen

Menschen tief in der Seele,

Pfähle

und Knoblauch helfen da nicht,

Angst verschnürt die Kehle

wenn Dunkelheit anbricht,

 ein Dickicht

finstrer Gedanken

Scheut das Licht

und greift mit Pranken

Nach deinem Geist,

das heißt,

ohne dass du´s weißt,

verzerrt es dein Gesicht

dein freundliches, einzig wahres,

dein vermeintliches, wunderbares

und es fängt an dich einzuengen,

in seinen Fängen

bleibst du hängen

doch Bedrängen

wird es dich immer,

ob im Zimmer

oder draußen,

niemand von außen

kommt an dich ran!

 Manch einer macht dich blöd an,

denn als Tatsachenverdränger

Versteht er dich nicht länger

Nennt dich  Rumhänger,

Einzelgänger,

und ist selber Anfänger

im Begreifen und Verstehen anderer

denn wie ein Wanderer

zwischen den Welten

glaubt er, er würde etwas gelten,

nicht selten

weiß er nicht mal, was er dir verübelt

Verbaler Dreck wird über dich ausgekübelt

Darüber grübelt

jemand wie du unaufhörlich,

denn beschwerlich

ist es, Leute glaubt es,

erhobenen Hauptes

wenn man seiner Stärke beraubt ist

seine Seele zu schützen!

Sie ist zerbrechlich, und es wird nicht viel nützen.

 

Denn Dämonen wohnen

bei Millionen…

 © D. Harms  
 
 
 
 
 
 

 

schafezaehlen.jpgOde an das Bett

Hafen meiner müden Glieder

Daunenweiche Traumfabrik

Süßer Schlaf senkt sich hernieder

Wenn ich in deinen Armen lieg

Dringt geschmeidig-leicht durch Wände

So wie Wind durch Bäume streicht

Und ist eine Nacht zu Ende

Fällt die Trennung oft nicht leicht.

D.Harms

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