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Die erste Hälfte des Tages war ermüdend genug, um sie mit ein paar Tassen Kaffee zu beenden. Seit dem frühen Morgen regnete es schon, es war, als tropfe die gesamte Wolkendecke vom Himmel. Und selbst die Quarzuhr in der Anbauwand –Vaters Geburtstagsgeschenk von Tante Hedwig aus Hamburg – schien gelangweilt, aber unerbittlich die Regentropfen zu zählen, die draußen am Fenster hinunter krochen. Überhaupt schlichen Minuten und Sekunden auf Zehenspitzen vorbei.

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Stellensuche. Es gibt in der Tat bessere Zeitvertreibe, dachte ich, während ich im Job-Club die Tageszeitungen der bisherigen Woche durchsah. Morgen würden die neuen Wochenendausgaben mit den Stellenmärkten erscheinen, dann gab es wieder einiges zu durchforsten. Für jemanden wie mich, der aktiv Bewerbungen schreibt, ist Arbeitslosigkeit einer der schlecht bezahltesten Vollzeitjobs überhaupt.

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Die Geburtstagstafel für die beschauliche Familienfeier bestand aus sechs Gedecken. Unser Wohnzimmertisch war so voll, dass ich mich fragte, wo in aller Welt Mutter mit ihren drei Torten und dem nun schon traditionellen Napfkuchen bleiben wollte. Schon das Mittag, das übrigens meine Schwester Rita angerichtet hatte – wenngleich auch ohne das Kochbuch dabei aus der Hand zu legen – dieses Essen allein schon hätte ganze Völkerstämme gesättigt. Ihr ungarischer Gulasch war mindestens so scharf wie die Monroe in ihren besten Jahren, weswegen wir Vater bedauerten, der ausgerechnet an seinem Ehrentag auf das Kantinenessen seines Betriebes angewiesen war. 

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